Mehr finanzielle Planungssicherheit für die Rapid Manufacturing AG

von Tobias Angehrn, Geschäftsführer Tresio GmbH

«Sag mal Alain, wie muss ich mir die Fertigung bei euch eigentlich genau vorstellen? Gibt’s da eine Halle mit Robotern, die im Akkord Plastikteile herstellen?»

Auf diese etwas naive Frage meinerseits folgte prompt die Einladung zur Betriebsbesichtigung, und so trafen wir uns an einem verschneiten und bitterkalten Februarmorgen in Rümlang.

Die Anfänge: eine erkannte Gelegenheit

Alain Stebler ist Inhaber und Geschäftsführer der Rapid Manufacturing AG im zürcherischen Rümlang. Das Unternehmen ist im 3D- und Lasersintern-Fertigungsverfahren tätig.

«Mit der 3D-Fertigungstechnik habe ich mich Anfangs der 2010er-Jahre zum ersten Mal auseinandergesetzt. Ich habe rasch gemerkt, dass hier dank hohem Automatisierungsgrad und stark verkürzten Lieferketten sehr viel Potenzial für den Werkplatz Schweiz schlummert – gleichzeitig gab es in dem Bereich noch überraschend wenige Anbieter auf dem Schweizer Markt. So habe ich die Gelegenheit gepackt und mich Anfangs 2015 in das Abenteuer der Selbständigkeit gestürzt».

Bis auf ein kurzes Intermezzo an der ETH hat Alain Stebler keinen technischen Hintergrund. Die ersten 10 Jahre seines Berufslebens hat er im B2B Sales verbracht, relativ jung auch in der Geschäftsleitung eines mittelständischen Unternehmens mit mehr als 100 Mitarbeitenden. Sein verkäuferisches Talent kam und kommt ihm beim Aufbau des Unternehmens immer wieder zugut. «Die Hausbank war natürlich zunächst eher skeptisch, dass ich mich mit meinem rein betriebswirtschaftlichen Hintergrund ausgerechnet in der Kunststoff-Fertigung versuchen wollte – und dann noch im damals relativ wenig bekannten 3D Bereich. Schliesslich haben sie mir dann aber doch zugetraut, dass ich mir das notwendige technische Verständnis nach und nach aneignen werde, und den Leasingvertrag für die Beschaffung der ersten Maschine bewilligt», meint er heute augenzwinkernd.

Dank seiner gewinnenden Art gelang es ihm dann auch rasch, erste Kunden von sich und seinem jungen Unternehmen überzeugen zu können. Heute, 6 Jahre nach der Gründung, beschäftigt das Unternehmen bereits 6 Mitarbeitende und verfügt über einen modernen Maschinenpark – unter anderem 4 hochmoderne Lasersintern-Fertigungs-Maschinen, die im Akkord Kundenaufträge abarbeiten. Einmal programmiert, arbeiten die Maschinen weitgehend selbständig – was eine durchgehende Produktion 24/7 und damit hohe Auslastung des Maschinenparks ermöglicht.

Rapid Manufacturing – der Name ist Programm

Die Kunden der Rapid Manufacturing AG sind zum einen Industrieunternehmen, die Kleinserien von hochwertigen Plastikkomponenten benötigen. Als ich an diesem Februarmorgen die Fabrik besuche, läuft gerade ein Batch stabiler Gehäuse für medizinische Devices vom Stapel. Industriekunden aus diversen Branchen wie Medizintechnik- und Pharma, aber auch ein führender Schweizer Brillenhersteller, schätzen die Flexibilität und Erreichbarkeit des Unternehmens. Dank Schweizer Produktionsstandort sind die Wege kurz und damit die Abwicklungsgeschwindigkeit für Aufträge hoch. Serien wie die erwähnten Plastikgehäuse können innerhalb weniger Arbeitstage vollumfänglich hergestellt und ausgeliefert werden. Alain Stebler vergleicht das Modell der Lohnfertigung mit den mittlerweile weitverbreiteten CNC-Fräsen – der Kunde liefert die CAD-Files ab, wählt die gewünschten Spezifikationen, und hält nach wenigen Tagen das fertige Produkt in den Händen.

Hochmoderne Maschinen wickeln Kundenaufträge fast rund um die Uhr ab.
Foto: Tresio / mit freundlicher Genehmigung der Rapid Manufacturing AG

Das zweite, stark wachsende Kundensegment sind Startups und Entwicklungsteams, die rasch einen Prototypen benötigen. Über das in Eigenregie entwickelte Portal Rapid Quoting haben Unternehmen die Möglichkeit, CAD Files direkt online hochzuladen und vollautomatisiert eine Offerte zu erhalten.

Mit COVID kam die Unsicherheit – und damit der Wunsch nach besserer finanzieller Planung

Von Beginn weg war Alain Stebler klar, dass er eine leistungsstarke Business-Software benötigt. Eine umfassende ERP-Lösung von einem der grossen Anbieter wäre definitiv übertrieben gewesen, und so fiel die Wahl rasch auf bexio. Den Grossteil der Buchhaltung erledigt er nach wie vor selbst: «Der damit verbundene Aufwand hält sich zum Glück in Grenzen – und mir ist es enorm wichtig, die Zahlen und damit den Zustand des Unternehmens wirklich jederzeit zu verstehen, und dabei vor allem auch jederzeit den tagesaktuellen Überblick zu behalten».

“Die Bank gab mir für die Liquiditätsplanung eine Excel Tabelle – ich suchte daraufhin nach einer moderneren Lösung”

Alain Stebler, Gründer und Inhaber Rapid Manufacturing AG

Bis im Februar vor einem Jahr kannte die Entwicklung der Unternehmenszahlen nur eine Richtung: steil nach oben. Dann kam COVID, und damit verbunden eine grosse Planungs-Unsicherheit. «Die Auswirkungen konnten nicht vorausgesehen werden. Im schlimmsten Szenario gingen wir davon aus, dass uns die Umsätze komplett wegbrechen könnten – was dann zum Glück nicht passiert ist, eher im Gegenteil. Rasch wurde mir in diesen Tagen klar, dass ich meine finanzielle Planung verbessern muss. In den ersten 5 Jahren bestand mein Liquiditätsplan grösstenteils darin, dass ich einmal im Monat auf den Kontostand schaute, und in etwa abschätzen konnte, dass es reichen wird. Mit der herrschenden Unsicherheit wollte ich eine bessere Liquiditätsplanung. Bei einer Bank erhielt ich dafür eine Excel Tabelle – damit konnte und wollte ich jedoch wenig anfangen, und suchte nach einer zeitgemässeren Lösung.».

Nach einer kurzen Internet-Suche stiess er auf Tresio – die Web-basierte Lösung versprach genau das zu bieten, wonach er suchte: ein einfach verständliches Dashboard, das ihm jederzeit anzeigt, in welche Richtung sich sein Kontostand bewegt, ob (und wann!) es allenfalls knapp werden könnte – und das Ganze möglichst automatisiert, auf der Basis von Daten, die eh schon in der Buchhaltung vorhanden sind. Ausserdem schätzte er den unkomplizierten Austausch mit den Experten von TRESIO, die ihn bei der Implementierung der Lösung unterstützten.

«Dank der Planungssicherheit mit Tresio schlafe ich besser und kann meine Einkäufe optimieren».

Alain Stebler, Gründer und Inhaber Rapid Manufacturing AG

Die ersten Monate nutzte er Tresio als Stand-Alone Lösung, ohne Anbindung an seine Buchhaltung. Die Planung erfasste er in TRESIO, die Daten aus der Buchhaltung wurden via Excel-Files hochgeladen. «Dann, im August, kam die bexio-Anbindung – das hat die Planung wirklich nochmals erheblich vereinfacht: die offenen Rechnungen werden direkt mit bexio abgeglichen. In TRESIO ich muss nur noch den Banksaldo nachtragen und die Plandaten kurz überprüfen, und weiss dann wirklich zu jedem Zeitpunkt, wie sich meine Finanzen entwickeln. Das schafft einerseits Planungssicherheit und lässt mich dadurch ruhig schlafen – andererseits hilft es auch, die Einkäufe zu optimieren

Mittelfristiges Ziel: nachhaltiger Ertrag und gesunde Kostenstruktur

Mit Blick in die Zukunft seines Unternehmens zieht Alain Stebler einen Vergleich, der möglicherweise vom nahe gelegenen Flughafen inspiriert ist: «Im Moment sehe ich unser Unternehmen noch immer im Steigflug – was relativ viel Energie in Form finanzieller Mittel benötigt. Um die Reiseflughöhe zu erreichen, müssen wir noch mehr investieren in zusätzliche Automation, und noch sind nicht alle Positionen mit Backup besetzt».

Aus Tower-Sicht wünschen wir weiterhin eine gute Reise – und versprechen, die nötigen Navigationsinstrumente weiter zu optimieren.


Über TRESIO

TRESIO bietet Kleinunternehmen die betriebswirtschaftlichen Tools und Möglichkeiten, die bis vor kurzem ausschliesslich Grosskonzernen zur Verfügung standen. Mit der Anbindung der Liquiditätsplanung von TRESIO an bexio gehen die beiden Software-Anbieter punkto Automatisierung einen Schritt weiter: Aktuelle Finanzdaten werden aus bexio in TRESIO importiert und mit den Budget-Plandaten in TRESIO kombiniert. Damit haben Unternehmen jederzeit eine möglichst akkurate Übersicht über die zu erwartende Cashflow- und Liquiditätsentwicklung und können entsprechend frühzeitig reagieren. TRESIO Nutzerinnen und Nutzer berichten davon, monatlich bis zu 20 Stunden an manuellem Zeitaufwand einzusparen.

Tresio vereinfacht die finanzielle Steuerung in KMU.
Visualisierung: TRESIO.

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